Google investiert in Erdwärme Solar und Windkraft

Google investiert in Erdwärme Solar und Windkraft

Kaum ein anderes Unternehmen, stellt sich dem Umweltschutz kritischer gegenüber und investiert zu dem mehr in diesen, wie die Internetplattform Google. Google begann als Internetsuchmaschine und hat sich bis heute auf eine unglaubliche Angebotsvielfalt ausgebreitet.

Die Stiftung für regenerative Energiequellen Google.org

Die Stiftung Google.org startete mit einem Starkapital von 90 Millionen US-Dollar und soll regenerative Energiequellen fördern. Google startete im November, des letzten Jahres, eine sehr ehrgeizige Kampagne. Das Ziel sollte sein, Strom aus regenerativen Energien günstiger herzustellen als Strom aus Kohlewerken. Die Gründer von Google.org haben nicht primär den Kunden im Blick, sondern hauptsächlich die Umwelt. Strom aus regenerativen Energien steht praktisch kostenlos zur Verfügung, wenn die teuren Anlagen erst einmal in Betrieb sind. Bei der Produktion entstehen kein schädliches Treibhausgas und keine Umweltbelastungen durch Feinstaub.

Google investiert in Solar und Windanlagen

Mit diesem Ziel vor Augen, investierte Google.org letztes Jahr bereits 10 Millionen US-Dollar in ein kalifornisches Solarunternehmen und nochmals 10 Millionen US-Dollar in einen Park für Windkraftanlagen. Auf dem Dach der Firmenzentrale von Google in Mountain View, befindet sich eine riesige Solaranlage, die in der Woche, rund 3 Megawatt Strom produziert. Der Bedarf von Google, kann damit zwar nicht gedeckt werden, er wird jedoch ideal ergänzt und zeigt die vorbildliche Haltung von Google. Viele Firmen weltweit, könnten sich von dem Beispiel aus Mountain View eine Scheibe abschneiden. In Zukunft wird es darauf ankommen, wie gut die naheliegende Infrastruktur genutzt werden kann.

Google.org investiert in Erdwärme

Der neuste Clou von Google.org ist es, die Energie der Erdwärme weiter zu nutzen und die Standorte auszubauen. Die Bereitschaft von Google ist bemerkenswert, da sich die Erdwärme bislang nicht auf dem Markt der regenerativen Energien durchsetzen konnte. Das Prinzip ist simpel wie einfach zu gleich. Ein Rohrleitungssystem wird tief in die Erde eingelassen, es bildet sich ein großes U aus Rohren. Auf der einen Seite, dem Eingang, wird Wasser eingepumpt. Durch die Erdwärme erhitzt das Wasser so stark, das am Ausgang heißer Wasserdampf aufsteigt. Eine direkt am Ende des Rohrsystems platzierte Dampfturbine, wird vom Wasserdampf angetrieben und erzeugt den entsprechenden Strom. Von der Erdwärmeanlage kann der Strom entweder direkt ins Netz eingespeist werden oder in speziellen Akkumulatoren gespeichert werden. Einziger Energieaufwand sind die sehr tiefen Bohrungen im Vorfeld, denn die enorme Hitze zur Erwärmung, findet sich nur in sehr tiefen Gefilden. Deshalb ist es auch nicht an jedem Ort der Erde möglich, auf Erdwärme zu bauen. Die Böden müssen frei von umliegenden Belastungen sein und sollten nach Möglichkeit sehr weich sein. Die eingesetzte Wärmepumpe, wird ebenfalls sehr effizient ausgelegt. Sie verbraucht nur rund ein Viertel der erzeugten Energie. Eine Anlage für Erdwärmegewinnung trägt aktiv zum Klimaschutz bei. Google hat dies erkannt und es ist wünschenswert, dass diese 10 Millionen US-Dollar nicht die einzige, investierte Summe in Erdwärme ist. Vielleicht steigen auch weitere Unternehmen auf den Zug auf.

Googles Investition in Erdwärmeunternehmen

Die Summe von 10 Millionen US-Dollar wird in drei Teile aufgeteilt und unterschiedlich verteilt. Das amerikanische Unternehmen Alta Rock erhält 6,25 Millionen US-Dollar, ein weiteres Unternehmen, Potter Drilling, erhält rund 4 Millionen US-Dollar und die Einrichtung Southern Methodist Universitys Geothermal Lab erhält 500.000 US-Dollar. Das Institut soll mit den Geldern weitere Versuche und Theorien zur Grundlagenforschung anstellen. Damit zeigt sich das Engagement von Google auch in der Forschung. Bemerkenswert ist dieses Engagement in jedem Fall, wenn man bedenkt, dass das Rechenzentrum von Google tagtäglich eine Unmenge von Strom verbraucht.

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